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Zur Mindestkantenregel:
Das Ziel, bei der begrenzten Enumeration
möglichst frühzeitig die Berechnung abbrechen zu können, wird
dadurch verbessert, dass man nicht die Gesamtlänge der Kanten,
sondern nur ihre Abweichungen, d.h. die Differenz von der kleinsten
Kantenlänge betrachtet. Üblicherweise wird dazu jeder Zahlenwert
der Ausgangsmatrix um die kleinste Kantenlänge aller Kanten
reduziert. Will man die Ausgangsmatrix nicht
verändern, kann man auch bei jedem Zwischenergebnis für die noch
ausstehenden Kanten jeweils die kleinste Kantenlänge hinzuzählen
und erst dann das Ergebnis mit dem bereits früher gefundenen
kleinsten Teilgraphen vergleichen. Ist das Ergebnis größer als
dieser Teilgraph, dann kann an dieser Stelle die Berechnung
abgebrochen werden. Im Beispiel ist die kleinste Kantenlänge 220 km
lang, so dass für jede noch ausstehende Kante dieser Mindestwert
hinzugerechnet werden kann. Nachdem jetzt bei
der hier vorgestellten Lösung jedem Kantenplatz die relevanten
Kanten zugeordnet werden können, muss die minimale Kantenlänge nur
noch aus diesen Kanten und nicht mehr aus allen Kanten
ermittelt werden. Es werden also in diesem Beispiel nicht mehr
generell für jede ausstehende Kante 220 km sondern individuell für
jeden einzelnen Kantenplatz der Mindestwert der dort möglichen
Kanten berücksichtigt. Dieser Wert ist zumindest für die wichtigen
ersten Kantenplätze höher. Beide o.a.
Verfahren zur Ermittlung des abzuziehenden Wertes sind "mit
Zurücklegen". Besser sind Verfahren "ohne
Zurücklegen", denn jede Kante kann zwar ggf. an mehreren
Kantenplätzen stehen, innerhalb eines Teilgraphen jedoch immer nur
an einem Platz. Ohne Zurücklegen und ohne
Berücksichtigung des Kantenplatzes ist die Ermittlung des
abzuziehenden Wertes einfach: Man zählt für jede noch ausstehende
Kante die jeweils kleinsten Kantenlängen aller Knoten zusammen: 220
+ 256 + 280 + 297 + 305 + 312 + 337 + 367 + 371+ 383 + 407+ 409 ........ Ohne Zurücklegen aber mit
Berücksichtigung des Kantenplatzes (und damit implizit auch mit
Berücksichtigung der Reihenfolgeregel, dass die Folgekante immer
mit einer größeren Knoten-Nr. beginnen muss) wird die bisher
einfache Berechnung schwieriger. Der abzuziehende Wert muss für
jeden Kantenplatz aus den kleinsten Kanten der noch ausstehenden
Kantenplätzen getrennt berechnet werden. Diese
ggf. manuell durchzuführende Berechnung bringt schon gute Werte Der
optimalen Wert je Kantenplatz läßt sich in diesem Beispiel aber
nur maschinell berechnen, weil bei der Berechnung nicht nur Kanten
mit der kleinsten Kantenlängen je Knoten zu berücksichtigen sind.
| |
Kantenplatz im Teilgraph |
| |
1. |
2. |
3. |
4. |
5. |
6. |
7. |
8. |
9. |
10. |
11. |
12. |
13. |
| mit Zurückl. |
|
| je 220 km |
2640 |
2420 |
2200 |
1980 |
1760 |
1540 |
1320 |
1100 |
880 |
660 |
440 |
220 |
0 |
| Platz einzeln |
3642 |
3259 |
2682 |
2275 |
1868 |
1612 |
1356 |
1100 |
880 |
660 |
440 |
220 |
0 |
| |
| ohne Zurück. |
|
| kl. Kanten |
3944 |
3535 |
3128 |
2745 |
2374 |
2007 |
1670 |
1358 |
1053 |
756 |
476 |
220 |
0 |
| Platz einzeln |
4150 |
3767 |
3190 |
2781 |
2374 |
2007 |
1670 |
1358 |
1053 |
756 |
500 |
220 |
0 |
| |
| programmiert |
5518 |
4869 |
4232 |
3464 |
2915 |
2403 |
1994 |
1542 |
1093 |
756 |
500 |
220 |
0 |
|